Der EU AI Act Risk Classifier von RegulatoryBridge hilft Unternehmen, mögliche regulatorische Pflichten zu erkennen und die nächsten Schritte hin zu einer verantwortungsvollen KI-Governance zu verstehen.
Starten Sie Ihr Assessment, um die mögliche Risikoklassifizierung Ihres KI-Systems zu ermitteln.
Setzt das KI-System eine der folgenden verbotenen Praktiken um?
Wie klassifiziert der EU AI Act KI-Systeme?
Der EU AI Act folgt einem risikobasierten Ansatz. Welche Pflichten gelten, hängt von den Merkmalen und der vorgesehenen Verwendung eines KI-Systems ab.
Verbotene KI-Praktiken
Bestimmte Praktiken sind verboten, weil sie unannehmbare Risiken für die Sicherheit, die Grundrechte oder die Menschenwürde darstellen.
Hochrisiko-KI-Systeme
Für bestimmte Systeme, die in Bereichen wie Beschäftigung, Bildung, grundlegende Dienste, kritische Infrastruktur und regulierte Produkte eingesetzt werden, können umfangreiche Compliance-Anforderungen gelten.
Transparenzpflichten
Bestimmte KI-Systeme müssen Offenlegungs- oder Kennzeichnungsanforderungen erfüllen, einschließlich der geltenden Regeln für KI-Interaktionen und KI-generierte oder manipulierte Inhalte.
Minimales oder kein Risiko
Viele KI-Anwendungen fallen nicht unter die Hochrisiko-Anforderungen des Gesetzes, wobei andere anwendbare rechtliche Pflichten dennoch gelten können.
Diese Kategorien sind ein praktischer Ausgangspunkt. Die genauen Pflichten hängen von den anwendbaren Bestimmungen, der Zweckbestimmung des Systems und der Rolle der Organisation ab.
So funktioniert die Risikobewertung nach dem AI Act
Verbotene Praktiken erkennen
Das Assessment prüft zunächst, ob das System eine nach Artikel 5 des EU AI Act verbotene KI-Praktik umfassen könnte. Eine möglicherweise verbotene Praktik erfordert eine sorgfältige rechtliche Prüfung, bevor das System entwickelt, bereitgestellt oder verwendet wird.
Hochrisiko-Klassifizierung bewerten
Wird keine verbotene Praktik festgestellt, betrachtet das Assessment, ob das System nach Artikel 6 und den einschlägigen Bestimmungen von Anhang I oder Anhang III als Hochrisiko-System einzustufen sein könnte.
Transparenzanforderungen prüfen
Das Assessment betrachtet, ob das System besondere Transparenzpflichten auslösen könnte – etwa die Pflicht, Personen darüber zu informieren, dass sie mit einer KI interagieren, oder die geltenden Anforderungen an bestimmte KI-generierte Inhalte zu erfüllen.
Mögliche nächste Schritte verstehen
Auf Grundlage Ihrer Antworten liefert das Tool eine vorläufige Klassifizierung und zeigt Bereiche auf, die eine weitere Bewertung, Dokumentation oder Compliance-Planung erfordern können.
Was bedeutet die Einstufung als Hochrisiko-KI?
Wird ein KI-System als Hochrisiko-System eingestuft und gelten die entsprechenden Pflichten, muss die Organisation gegebenenfalls Anforderungen in folgenden Bereichen erfüllen:
- Risikomanagement und Risikominderung
- Datenqualität und Data Governance
- Technische Dokumentation und Aufzeichnungspflichten
- Transparenz und Betriebsanleitungen
- Menschliche Aufsicht
- Genauigkeit, Robustheit und Cybersicherheit
- Qualitätsmanagement und Konformitätsbewertung
- Registrierung, Überwachung und Meldung von Vorfällen, soweit anwendbar
Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Klassifizierung des Systems und Rolle der Organisation – also danach, ob sie als Anbieter, Betreiber, Einführer oder Händler auftritt.
Für wen ist dieser AI Act Classifier gedacht?
Das Tool richtet sich an:
- KI-Entwickler und Technologieanbieter
- Unternehmen, die KI-Lösungen von Drittanbietern einsetzen
- Compliance-, Datenschutz- und Rechtsteams
- Fachleute für Risiko und Informationssicherheit
- Produktmanager und Verantwortliche für KI-Governance
- Organisationen, die den KI-Einsatz in ihren europäischen Geschäftsbereichen bewerten
Warum die KI-Risikoklassifizierung wichtig ist
Wenn Sie die voraussichtliche Klassifizierung Ihres KI-Systems frühzeitig kennen, kann Ihre Organisation mögliche Pflichten erkennen, Compliance-Ressourcen zuweisen und Governance-Kontrollen in den Entwicklungs- und Bereitstellungszyklus integrieren.
Ein strukturiertes Assessment kann außerdem zeigen, wann eine fachkundige rechtliche oder technische Prüfung angebracht ist. Die Klassifizierung sollte erneut geprüft werden, wenn sich die Zweckbestimmung, die Funktionsweise, der Einsatzkontext des Systems oder die anwendbaren regulatorischen Anforderungen ändern.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der EU AI Act Risk Classifier?
Er ist ein Tool für eine vorläufige Bewertung, das Organisationen hilft, ein KI-System anhand der relevanten Risikokategorien des EU AI Act einzuordnen. Das Ergebnis ist eine erste Einschätzung, keine verbindliche rechtliche Feststellung.
Gilt jedes KI-System als Hochrisiko-System?
Nein. Die Einstufung als Hochrisiko-System hängt von den anwendbaren rechtlichen Kriterien, der Zweckbestimmung und der Verwendung ab. Viele KI-Systeme werden nicht als Hochrisiko-Systeme eingestuft, können aber dennoch anderen Bestimmungen des AI Act oder anderen Gesetzen unterliegen.
Was passiert, wenn mein KI-System möglicherweise verboten ist?
Verlassen Sie sich nicht allein auf das automatisierte Ergebnis. Prüfen Sie die einschlägige Bestimmung des Artikels 5 und holen Sie geeigneten Rechtsrat ein, bevor Sie die möglicherweise verbotene Tätigkeit fortsetzen.
Welche Pflichten gelten für Hochrisiko-KI-Systeme?
Je nach System und den geltenden Anwendungsterminen können die Anforderungen Risikomanagement, Data Governance, technische Dokumentation, Protokollierung, menschliche Aufsicht, Cybersicherheit, Konformitätsbewertung und die Beobachtung nach dem Inverkehrbringen umfassen.
Bedeutet ein Ergebnis mit geringem Risiko, dass mein KI-System vollständig compliant ist?
Nein. Eine Einstufung als System mit geringem Risiko belegt nicht automatisch die Einhaltung des gesamten EU AI Act oder anderer anwendbarer Gesetze. Transparenz, KI-Kompetenz, Datenschutz, Produktsicherheit und weitere Anforderungen können weiterhin relevant sein.
Ersetzt der Classifier eine Rechtsberatung?
Nein. Er bietet eine vorläufige Orientierung auf Grundlage der bereitgestellten Informationen. Ein vollständiges Assessment kann die Prüfung der Zweckbestimmung des Systems, der technischen Dokumentation, des Einsatzkontexts und der anwendbaren rechtlichen Bestimmungen erfordern.
Bewerten Sie Ihre KI-Governance-Bereitschaft
Die Risikokategorie Ihres KI-Systems zu kennen, ist ein wichtiger erster Schritt. RegulatoryBridge kann Ihre Organisation dabei unterstützen, mögliche Pflichten zu bewerten, Governance-Lücken zu erkennen und einen strukturierten Ansatz für die KI-Compliance zu entwickeln.
Kontaktieren Sie RegulatoryBridge, um Ihr EU-AI-Act-Assessment und Ihre Anforderungen an die KI-Governance zu besprechen.
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