Loading…
Der Act on the Protection of Personal Information (個人情報の保護に関する法律, APPI) ist Japans umfassendes Datenschutzgesetz. Es wurde ursprünglich 2003 erlassen und in den Jahren 2015, 2020 und 2022 erheblich verschärft — was zu extraterritorialem Geltungsbereich, verpflichtender Verstoßmeldung und verschärften Regeln für grenzüberschreitende Übermittlungen führte.
Die Durchsetzung erfolgt durch die Personal Information Protection Commission (PPC, 個人情報保護委員会). Japan verfügt über einen gegenseitigen Angemessenheitsbeschluss mit der EU, der einen nahtlosen Datenfluss zwischen EU und Japan ermöglicht.
Geben Sie den Zweck der Nutzung so konkret wie möglich an und teilen Sie ihn vor der Erhebung mit oder veröffentlichen Sie ihn (Art. 17, 21).
Holen Sie eine vorherige Einwilligung für sensible personenbezogene Daten (要配慮個人情報) ein — Gesundheit, ethnische Herkunft, Vorstrafen (Art. 20).
Personenbezogene Daten müssen auf rechtmäßige und faire Weise erhoben werden (Art. 20).
Halten Sie personenbezogene Daten im für den Nutzungszweck erforderlichen Umfang richtig und aktuell (Art. 22).
Setzen Sie angemessene Sicherheitskontrollmaßnahmen um — physisch, organisatorisch, personell und technisch (Art. 23).
Melden Sie schwerwiegende Verstöße an die Personal Information Protection Commission (PPC) und benachrichtigen Sie die betroffenen Personen (Art. 26).
Betreiber außerhalb Japans, die personenbezogene Daten von Personen in Japan verarbeiten, unterliegen dem APPI (Art. 166).
Die Übermittlung von Daten ins Ausland erfordert eine ausdrückliche Einwilligung oder Mechanismen mit gleichwertigem Schutzniveau.
Erhöhte Anforderungen an Einwilligung und Sicherheit bei Daten Minderjähriger.
Verarbeiter von Gesundheits-, Biometrie- und Vorstrafendaten unterliegen der Pflicht zur ausdrücklichen Einwilligung.
Benannter Manager (kojin jōhō hogo kanrisha) als zentrale Anlaufstelle für die PPC und betroffene Personen.
Meldung, Untersuchung und Reaktion auf Inspektionen mit der Personal Information Protection Commission of Japan.
Bewertungen zum gleichwertigen Schutzniveau, Einwilligungsabläufe und vertragliche Mechanismen gemäß Art. 28.
Workflow und Kennzeichnung zur Durchsetzung der Pflicht zur ausdrücklichen Einwilligung bei sensiblen personenbezogenen Daten.
PPC-Meldung innerhalb der vorgeschriebenen Fristen sowie Kommunikation mit betroffenen Personen, sofern gemäß Art. 26 erforderlich.
Compliance-Rahmenwerk für anonym verarbeitete (匿名加工情報) und pseudonym verarbeitete Informationen.
Wir bieten zweisprachige APPI-Vertretung — japanisch sprechende Compliance-Verantwortliche, PPC-Verbindung und Workflows für grenzüberschreitende Übermittlungen.